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Jugend hackt – Mit Code die Welt verbessern

Jugend hackt ist ein Hackathon für junge Menschen. Bei diesem Event werden Softwareideen entwickelt und umgesetzt.

 

Firmware, offene Daten, Programme schreiben, Webseiten bauen, Webserver aufsetzen, Content-Management-Systeme, Hackerethik?!

 

Seit 2013 fördert das Projekt „Jugend hackt“ in mehreren Hackathons die Code-Literacy junger Menschen zwischen 12 und 18 Jahren. Code-Literacy meint die Fähigkeit Code zu verstehen, Programmieren zu können, die Umstände der Code-Produktion und Code-ProduzentInnen zu verstehen. Bei den Hackathon-Events kommen junge ProgrammiererInnen, BastlerInnen, DesignerInnen zusammen und erarbeiten im Rahmen der Veranstaltung konkrete Projekte gemeinsam. Meistens arbeiten dabei mehrere Teilnehmende zusammen. Die Strukturierung der Projektfindungsphase durch Themenräume zu Bereichen wie Umwelt, Bildung, Überwachung, Gesellschaft oder Essen, sowie ein Fokus auf offene Daten, hilft den Jugendlichen Projekte zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen zu entwickeln. Am Ende dieses Hackdays werden die Projekte und Ergebnisse vorgestellt.

 

Mitmachen können Jugendliche mit einer gewissen Vorkenntnis, junge ProgrammiererInnen und BastlerInnen. Dabei haben die jugendlichen Teilnehmenden schon viele interessante, innovative, kreative und nützliche Projekte und Prototypen erstellt. Die App „PlateCollect“ zum Beispiel lässt das Handy vibrieren, wenn man über einen Stolperstein, in den Boden eingelassene Gedenksteine vor ehemaligen jüdischen Wohnhäusern, läuft.  „Dein Müll“ hilft Mülltonnen zu finden und gefundener Müll kann gemeldet werden. Die WebApp „SpyMap“ zeigt öffentliche Überwachungskameras in Berlin und Umgebung an. NutzerInnen haben die Möglichkeit weitere Überwachungskameras via Tagging hinzuzufügen.

 

2015 veranstaltet „Jugend hackt“ fünf Events, auf denen die teilnehmenden Jugendlichen mithilfe offener Daten (Datensätze, die von Staat oder Regierung kommen und die BürgerInnen kostenfrei nutzen dürfen) eigene Projekte – Apps, Software, Hardware, Informationsvisualisierung – umsetzen können. Unterstützt werden die Jugendlichen dabei von erwachsenen MentorInnen.

 

Der nächste „Jugend hackt“ – Event findet statt am 12. bis 14. Juni in Ulm. Der Hackathon der Region Bayern, Baden-Württemberg widmet sich den Themen Umweltverschmutzung, Mobilität, Feinstaub, Wasser. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit sich mit diesen Themen aus technischer Sicht zu befassen und daraus kleine „Alltagshelfer“, die das Leben erleichtern und die Stadt verbessern, zu entwickeln.

 

Jugend hackt ist ein Projekt der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. und mediale pfade – Verein für Medienbildung.

 

 

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Bildquelle: Jugend hackt35 CC BY 2.0 Open Knowledge Foundation Deutschland @ flickr.com

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